Expose
Übersicht
Artikel

Großstädte im Wandel

Allgemein
06.03.2018

In den großen Metropolen in Deutschland wird zunehmend Platz für Wohnraum benötigt. Als Folge stehen immer weniger Flächen für Büroquartiere zur Verfügung. Entwicklungspotential bieten vor allem moderne Gewerbegebiete, die gut an die Ballungszentren angebunden sind. Ein Beispiel ist das Businessquartier Stuttgart Airport City.

reg-img5.jpg

Die großen Städte und Metropolen in Deutschland erleben eine nachhaltige Renaissance. Noch vor wenigen Jahren war das Häuschen im Grünen der Traum vieler Menschen, heute ziehen sie lieber zurück in die Großstädte. Laut einer aktuellen Studie des Vienna Institute of Demography zur Binnenwanderung in der Bundesrepublik verlassen dabei vor allem junge Menschen die ländlichen Regionen. Gleichzeitig sind die Metropolen auch zunehmend für Familien attraktiv.
Stadtforscher und andere Demografieexperten sehen in dieser Renaissance der Metropolen einen anhaltenden Trend und prognostizieren für 2030 stark steigende Einwohnerzahlen für Städte wie München, Frankfurt, Berlin, Hamburg oder Stuttgart – mit erheblichen Folgen für den Wohnungsmarkt und die Infrastruktur. Schon heute ist der Wohnraum in den Ballungsräumen knapp und teuer, auch dieser Trend wird sich fortsetzen.

Alleine in der baden-württembergischen Landeshauptstadt müssten jedes Jahr 8000 neue Wohnungen gebaut werden, um mit dem Bedarf Schritt halten zu können. Das geht aus einer aktuellen Wohnungsmarkt-Analyse des renommierten Pestel Instituts hervor. Die Bevölkerungsentwicklung ist dabei längst nicht mehr nur ein Resultat klassischer Stadterweiterungen, also dem Bau neuer Siedlungen am Stadtrand. Um neue Quartiere bauen zu können, werden zunehmend auch innerstädtische Flächen erschlossen, die für die bisherige Nutzung nicht mehr benötigt werden.

Ein Beispiel ist das geplante Rosensteinquartier am Stuttgarter Hauptbahnhof. Im Zuge des Bahnprojekts Stuttgart 21 wird durch den Abbau der Gleisanlagen ein Areal von knapp hundert Hektar frei, die für die Stadtentwicklung und Wohnbebauung genutzt werden sollen. Ein weiteres aktuelles Beispiel ist der geplante Umzug der Allianz Deutschland AG und der Allianz Lebensversicherungs AG, die ihre Hauptverwaltung mit 4000 Beschäftigten aus Platzgründen aus der Stuttgarter Innenstadt auf die Filder verlegen will. Die Diskussion über die Nutzung der frei werdenden Gebäude nach dem für 2020 geplanten Umzug hat bereits begonnen. Wenn es die Chance auf Wohnungsbau gebe, so der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn in einem Bericht der Stuttgarter Zeitung, solle es ihm recht sein.

Auf der einen Seite wird in den Ballungsräumen und Metropolen immer mehr Wohnraum benötigt. Auf der anderen Seite braucht es attraktive Arbeitsplätze, eine gute Infrastruktur und einen hohen Grad an nachhaltiger Mobilität, um das Wachstum zu sichern und in der Konkurrenz mit anderen Standorten bestehen zu können. Denn nur die prosperierenden Städte werden die demografische Entwicklungausgleichen können und attraktiv für neue und junge Fachkräfte sein. Da es aufgrund des begrenzten Platzangebots in den Innenstädten selbst immer weniger Entwicklungspotential gibt, liegt die Zukunft in modernen Gewerbegebieten, die gut an die Ballungszentren angebunden sind und alle Vorteile miteinander vereinen.

Ein Beispiel dafür ist das Businessquartier Stuttgart Airport City, das nach der Inbetriebnahme des neuen Tiefbahnhofs von Stuttgart 21 und der Neubaustrecke nach Ulm nur acht Bahnminuten von der Stuttgarter Innenstadt entfernt liegt. Das neue Areal ist über ein intermodales Verkehrsdrehkreuz bestens angeschlossen und beispielsweise auch dann gut zu erreichen, wenn in der Stuttgarter Innenstadt wegen Feinstaubalarm ein Fahrverbot verhängt werden sollte. Nach derzeitigem Stand könnte es passieren das und weitere Maßnahmen zur Luftreinhaltung bis 2018 tatsächlich durchgesetzt werden. Während so manches Gebiet dann nur noch schwer erreichbar sein wird, ist das Businessquartier Stuttgart Airport City mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Ein klarer Standortvorteil.
Die wirtschaftlichen Aktivitäten in Ballungsräumen, so die Prognosen für die Zukunft, werden sich zunehmend in solche modernen und nachhaltigen Quartiere verlagern, die ideale Rahmenbedingungen und ausreichend Platz für Entwicklungspotential bieten. Immer mehr Unternehmen geben ihre in der Innenstadt verteilten Standorte auf, um sie an einem strategisch günstigen Ort zentral zusammenzulegen. Auch das ist ein Trend, der von der Renaissance der Großstädte getragen wird. Im Gegenzug wird durch den Umzug urbaner Wohnraum frei, der für junge Fachkräfte und Familien dringend benötigt wird. Dabei profitieren die verschiedenen Unternehmen und Branchen in einem Quartier wie Stuttgart Airport City auch voneinander und einer wesentlich leistungsstärkeren Infrastruktur, die nach den modernsten Standards konzipiert wurde. Bereits im Jahr 2050, so prognostizieren die Vereinten Nationen, werden mehr als 70 Prozent der Weltbevölkerung in den großen Metropolen leben, die dafür ausreichend Flächen brauchen. Arbeiten werden die Menschen in modernen Quartieren wie Stuttgart Airport City, das für die Zukunft entwickelt wurde.